Keine Chance in Mörsch

Nichts zu holen gab es für den MSC Pattensen im Playoff-Hinspiel im Viertelfinale um die deutsche Motoball-Meisterschaft beim deutschen Meister MSC Taifun Mörsch. Der Nord-Zweite unterlag deutlich mit 3:16.

Manuel Fitterer eröffnete mit seine beiden Toren in der 2. und 5. Minute das Torfestival für die Gastgeber. Danach kam das Team aus Pattensen besser ins Spiel, scheiterte aber einige Male am möglichen Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause sorgte Robin Faisz für das 3:0 für den Taifun, womit es wenig später in die Pause ging.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Lucca Fuchs direkt nach Wiederbeginn auf 4:0. Danach sahen die Motoball-Fans ein offenes Spiel beider Teams. Pattensen kämpfte, kam aber weiterhin nicht zum Torerfolg, allerdings konnte Mörsch auch keinen weiteren Treffer erzielen, sodass es mit 4:0 in die Halbzeit ging.

In Abschnitt drei waren es dann endlich die Pattensener, die durch Yannick Schaper zum ersten Mal treffen konnten und auf 5:1 verkürzten.  Doch die Gastgeber hatten durch drei schnelle Treffer von Justin Tichatschek (53./57.) und Manuel Fitterer (56.) die pasende Antwort parat und stellten das Ergebnis nach 60 Minuten auf 8:1.

Für den MSC Pattensen ging es im letzten Abschnitt darum, sich mit einem achtbaren Ergebnis aus der Partie zu verabschieden und eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 29.09.2019 um 15 Uhr in der Motoball-Arena Pattensen zu schaffen. Zwar konnte Jan Bauer (71./77.) für die Mannschaft auf Pattensen treffen, doch die Gastgeber drehten in den letzten zwanzig Minuten noch einmal richtig auf und nahmen das Pattensener Team nach allen Regeln der Motoball-Kunst auseinander. Manuel Fitterer (61./68./69./77.), Justin Tichatschek (65./78.) und Lucca Fuchs (75./80.) trafen insgesamt achtmal ins Tor der Gäste und so stand es am Ende 16:3 für den MSC Taifun Mörsch, was die Chancen auf ein Weiterkommen der Pattensener im Rückspiel auf ein absolutes Minimum beschränkte. Doch wie heisst es so schön? „Wunder gibt es immer wieder“ und „solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht vorbei“ – und so wird das Team des MSC Pattensen am kommenden Sonntag auch in das Viertelfinal-Rückspiel gehen und noch einmal alles geben, um sich auf eigenem Platz gut zu verkaufen.