Auch im Rückspiel nichts zu holen

Auch wenn die Chancen nach der 3:16 Niederlage aus dem Hinspiel schon bei Null lagen, wollte sich der MSC Pattensen im Rückspiel des Viertelfinals um die deutsche Motoball Meisterschaft gegen den amtierenden Meister von Taifun Mörsch möglichst teuer verkaufen.

Dies gelang dem Pattensener Team anfangs auch gut und so gingen die Hausherren in der 4. Minute durch Tobias Hahnenberg in Führung. Es dauerte bis zur 12. Minute, bis die Gäste aus dem Süden dann erstmals einnetzen konnten, was zugleich aber auch die Wende zu Gunsten des Taifun bedeuten sollte. Lucca Fuchs (12./15) und Manuel Fitterer (19.) besorgten die Treffer, die das Ergebnis von 1:3 nach dem 1. Viertel bedeuten sollten.

Fitterer war es dann auch, der direkt nach der Pause für das 4:1 sorgte. Ab Minute 30 wurde es dann bitter für die Pattensener: Justin Tichatschek (30./37.), Robin Faisz (32.), erneut Manuel Fitterer (35.) und Lucca Fuchs (39.) erzielen fast nach Belieben die weiteren Treffer für die starken Gäste. Doch auch der MSC zeigte sich durch Jan Bauer (34./40.) zweimal erfolgreich, sodass es mit 3:9 in die Halbzeit Pause ging.

Nach der Pause war es dann wieder Manuel Fitterer, der mit drei Toren zwischen der 46. und 49. Minute einen lupenreinen Hattrick erzielte, während Tichatschek in der 58. Minute Treffer Nummer 13 für die Gäste erzielte.

Im Schlussviertel war es dann Sebastian Fox (67.) zum 3:14, bevor Tobias Hahnenberg in der 69. Minute mit dem 4:14 das letzte Saisontor des MSC Pattensen erzielte und Manuel Fitterer sein Torekonto in der 69. und 75. Minute auf acht Treffer schraubte und den 4:16 Endstand herstellte.

Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass die Teams aus der Süd-Liga aufgrund ihrer Rahmenbedingungen derzeit für eine Mannschaft aus dem Norden nicht zu schlagen sind. Dennoch hat sich die Mannschaft des MSC Pattensen in beiden Partien so teuer wie möglich verkauft, nie aufgegeben und trotz der hohen Niederlagen eine tolle Moral bewiesen.